MMS-Versand steigt in 2004 auf 116 Millionen Nachrichten
Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland knapp 116 Millionen MMS versendet, das waren über vier Mal mehr, als noch ein Jahr zuvor. Auch für 2005 rechnen die Analysten des Branchenverbandes der Telekom-Wettbewerber VATM hinsichtlich der Studien des Beratungsunternehmens Dialog Consult mit einem weiteren Anstieg, dabei soll vor allem die größere Verbreitung von geeigneten Mobiltelefonen eine wichtige Rolle spielen, aber auch die Bedienung und der Preis sind ausschlaggebend.

Denn der Versand von MMS-Nachrichten ist noch immer ziemlich kompliziert im Vergleich zu klassischen Kurznachrichten, technische Probleme mit verschiedenen Handtypen und Netzen tragen vor allem dazu bei. Vor allem hier müssen Industrie und Handel daher nachbessern; ein einheitlicher Standard muss her, um die Benutzerfreundlichkeit weiter zu fördern und zu verbessern.

Im Gegensatz zur SMS mit einen Aufkommen von 23 Milliarden Nachrichten im Jahr 2004 wird die MMS noch immer vernachlässigt. Die Prognose für die Marktentwicklung ist aber allgemein positiv. Sollte man die Preise dem Service nun entsprechend anpassen, ist mit einem starken Anstieg von multimedialen Nachrichten zu rechnen - mit 39 Cent muss der Kunde bislang tief in die Tasche greifen.

4.08.2005, 9:25 Uhr
 
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