Komplizierte Technik: Kunden fühlen sich überfordert
Überfordert: Wie funktioniert das? Die IFA überschüttet uns mit neuen Produkten, die immer mehr können. Doch mit dem Schrumpfen der Geräte und der wachsenden Funktionsvielfalt (Handy-PDA-MP3-Player in einem) fühlt sich der Durchschnittskonsument oft überfordert. Laut einer Umfrage von RTL finden bereits 41 Prozent, dass viele technische Geräte schwer zu bedienen sind.
Kurz gesagt, bei den Unternehmen steht der Kunde als Konsument, nicht als Mensch im Vordergrund. Über die Technik und wie sie gegen uns arbeitet.

 

Zu viel des Guten

Die gleiche Anzahl fürchtet um die Sicherheit Ihrer Daten im Internet und bei der Benutzung eines Handys. Und das nicht zu Unrecht. Bluetooth-Freisprecheinrichtungen bei Audi werden über 20 Meter Entfernung belauscht, Telefonbücher von Medienstars über den Blauzahn ausgelesen... Bluetooth ist mittlerweile sogar ein Werbemedium (Stichwort Bluejacking).

Weitere Statistiken

  • Pop-Up Fenster stören 45 % der Surfer
  • 48 % fühlen sich aus der Fachpresse wegen des übermäßgen Fachjargons ausgeschlossen
  • 51 % ägern sich, dass ein neu gekauftes Gerät schnell wieder veraltet ist
  • 73 % kennen das Frusterlebnis, wenn eine Reparatur teurer als eine Neuanschaffung ist
  • Frustsieger Nummer 2: unverständliche Bedienungsanleitungen
  • ... aber immerhin nur 4 % fühlen von Einparkhilfen und Sicherheitssystemen wie ABS entmutigt
Das Problem ist aber nicht neu: Sondermodelle wie vom S65 ohne DigiCam sind erforderlich, weil in vielen Firmen das Mitführen einer Kamera untersagt ist.

Hilfe, mein Handy hat einen Bluescreen

Wer viel mit modernen Handys zu tun hat, kennt es bereits: Wie ein schlechter Computer kann sich auch ein Mobiltelefon aufhängen. Das hat nichts mehr mit Komfort zu tun, derartige Ware ist für professionelle Anwender schlicht unbrauchbar. Speziell Siemens hat sich hier einiges erlaubt, man denke nur an sich gelegentlich selbstständig löschende Adressbücher.

Wie scher kann es eigentlich sein, ein solides Handy auf den Markt zu werfen? Eine schnelle sowie stabile Firmware, dazu greifbare Tasten auf einem leichten, nicht zu kleinen Handy. Vor wenigen Jahren war dies noch eine typische Beschreibung für ein Siemens-Gerät. Hoffen wir, dass mit BenQ-Mobile wieder etwas Benutzerfreundlichkeit ins Haus kommt.

2.10.2005, 18:37 Uhr
RTL
 
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