T-Mobile beklagt schleppende Entwicklung von Internet-Handys
Deutschlands führender Mobilfunkanbieter T-Mobile hat die schleppende Entwicklung internetfähiger Handys kritisiert. Die Entwicklung solle beschleunigt werden, sagte der Leiter des Konsumentenmarketings von T-Mobile, Martin Schneider, auf der heute eröffneten Computermesse Systems in München. Bislang habe die Telekom drei bis vier Geräte im Angebot, wovon allerdings nur eines UMTS-fähig sei.

Mit einem höheren Absatz von internetfähigen Handys will T-Mobile den monatlichen Umsatz je Kunde (ARPU) erhöhen. Möglich werde dies durch einen höheren Datenumsatz. Laut T-Mobile-Deutschland-Chef Philipp Humm soll die Angebotspalette zum Weihnachtsgeschäft ausgebaut werden.

Trotz des langsamen Fortschritts zeigte sich Schneider zuversichtlich, dass sich der milliardenschwere Einsatz für UMTS-Lizenzen und den Netzaufbau rechnen wird. "Ich bin optimistisch, dass wir die Investitionen in UMTS wieder reinholen", sagte der T-Mobile-Manager. Die Frage sei nur, wann. Die Mobilfunkunternehmen hatten im Jahr 2000 insgesamt über 50 Milliarden Euro für die UMTS-Lizenzen gezahlt.

24.10.2005, 16:51 Uhr
 
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