Neue Einsteiger von BenQ Mobile
Benq-Mobile bringt zwei neue Handys der A-Klasse, die traditionell für Einsteiger gedacht ist. Das BenQ-Siemens A38 soll mit seinem Design Käufer locken, das BenQ-Siemens A58 wendet sich an Geschäftsleute. Da wenig Ausstattung an Bord ist, sollen beide Geräte zu einem günstigen Preis zu haben sein.

Während das Designerstück 103,5 x 45,5 x 187 mm misst und 89,5 Gramm auf die Waage bringt, ist der Geschäftsmann mit 102 x 46 x 17,6 mm geringfügig kleiner und auch um 4,5 Gramm leichter. Insgesamt verfügt das Geschäftshandy über mehr Ausstattung: Neben einem externen Antennenanschluss, serieller Schnittstelle und Bluetooth hat es einen E-Mail-Client, einen Organizer, Wecker, Stoppuhr und einen Taschenrechner sowie einen WAP-2.0-Browser und Java MIDP 2.0 für Spiele an Bord. Das Adressbuch speichert 500 Kontakte.

Im Lieferumfang ist geeignete Software für die PC-Synchronisation enthalten. Auch als Diktiergerät lässt sich das BenQ-Siemens A58 nutzen. Bis zu 60 Minuten können aufgenommen werden. Während einer Besprechung werden eingehende Anrufe per Vibrationsalarm gemeldet, im Freisprechmodus kann der Nutzer bequem telefonieren, während er sich beispielsweise Notizen macht. Als praktisch erweisen sich auch die programmierbaren Soft-Keys und die Schnellwahltasten. Außerdem verfügt das A58 über ein Diktiergerät, das Sprachaufzeichnungen auch während des Telefonats mitschneiden kann.

Das A38 dagegen muss sich mit fünf vorgefertigten Profilen, Wecker, Weltuhr, Taschenrechner und Spielen, zu den keine Angabe über die Java-Version vorliegt, begnügen. Eine Besonderheit hat es aber doch: Es ist mit dem Privacy Manager ausgerüstet. Diese Funktion erlaubt es, eine Liste mit unerwünschten Rufnummern anzulegen. Klingelt eine dieser Nummern durch, wird der Anrufer direkt abgewiesen.

Das CSTN-Display des A38 stellt auf recht bescheidenen 1,4 Zoll mit einer Auflösung von 96 x 64 Pixeln und bis zu 65.536 Farben die Inhalte dar, etwas mehr Auflösung hat BenQ Mobile der Anzeige des A58 mit 128 x 128 Pixeln spendiert. Beim Speicher verhält es sich ähnlich: Das A58 kommt schon mit spartanischen 6,5 MByte daher, doch das A38, das bis zu 300 SMS und Telefonnummern fasst, unterbietet diesen Wert noch und bringt gerade mal 256 KByte mit.

Die von BenQ Mobile gemessenen Akkulaufzeiten beim A38 liegen bei knapp 12 Tagen im Standby-Betrieb und etwas über 4 Stunden für die Sprechzeit. Das A58 schafft im Bereitschaftsmodus 12,5 Tage, Dauergespräche dürfen gute 6 Stunden anhalten.

Was die Geräte kosten, die ab Juli 2006 (A38) respektive August 2006 (A58) in die Läden komme sollen, steht noch nicht fest.

30.05.2006, 2:26 Uhr
 
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